Automatisierung statt Facebook-Posts – Blog #20

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Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

es ist – wie soll ich sagen – eine ganze Weile her, seit ich hier das letzte Mal in die Tasten gehauen habe. Nicht aus Desinteresse, sondern eher aus dem altbekannten Grund: Es war einfach zu viel los.

In den letzten Monaten ist einiges passiert. Und wir alle wissen: Die Wirtschaft kommt nicht mehr mit wohlformulierten Facebook-Posts oder endlosen Diskussionen in irgendwelchen Foren weiter. Davon wird keine Maschine gebaut, kein Auftrag abgewickelt und kein Problem gelöst. Was es braucht, ist Umsetzung. Und ja – Menschen. Aber eben auch Systeme, die mitdenken.

Technologisch hat sich bei uns einiges getan. Vieles davon ist nicht brandneu, aber endlich sinnvoll umgesetzt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf Automatisierung direkt in FileMaker.

Wir haben OpenAI und n8n bewusst in FileMaker integriert, um Abläufe deutlich zu vereinfachen, Medienbrüche zu reduzieren und Prozesse dort zu automatisieren, wo früher noch viel manuelle Arbeit nötig war.

FileMaker ist dabei nicht nur Datenbank, sondern zunehmend die zentrale Schaltstelle:

Informationen werden erfasst, angereichert, zusammengefasst, weiterverarbeitet und automatisch an die richtigen Stellen übergeben. Sprachmodelle unterstützen bei Auswertungen, Texten und Strukturierung, n8n kümmert sich um die Prozesslogik im Hintergrund – und FileMaker hält alles zusammen. Weniger Klicks, weniger Nacharbeit, weniger „das mache ich später“.

Das Spannende: FileMaker bringt mittlerweile selbst schon sehr gute Bordmittel mit, um genau solche Szenarien umzusetzen. Nicht alles ist bis ins letzte Detail erforscht – aber genau das macht es interessant. Man entdeckt wieder, probiert aus, verwirft Dinge und baut sie sauber neu auf. Fast wie früher, nur mit mehr Rechenleistung und besseren Werkzeugen.

Parallel dazu bauen wir unsere Infrastruktur konsequent weiter aus. Eigene Server, virtuelle Umgebungen, perspektivisch lokale Sprachmodelle und Automationen – möglichst alles Inhouse. Wenn man aktuell über den großen Teich schaut, sieht man sehr deutlich, warum es sinnvoll ist, sich gerade bei IT-Themen stärker auf sich selbst zu konzentrieren. Kontrolle über Daten und Systeme ist kein Misstrauen, sondern eine logische Konsequenz der Zeit, in der wir leben.

Natürlich war das vergangene Jahr für den Maschinenbau kein Selbstläufer. Das kam nicht überraschend. Trotzdem haben wir es gut gemeistert und blicken nach vorne: auf ein neues Jahr, neue Herausforderungen und – wie sollte es anders sein – neue Technologien, mit denen man Dinge entweder besser macht oder wenigstens schneller merkt, dass man sie anders machen sollte.

Ich nehme mir außerdem fest vor, diesen Blog im kommenden Jahr wieder etwas regelmäßiger zu bespielen. Ohne große Versprechen, aber mit echten Einblicken, ehrlichen Erfahrungen und vielleicht auch dem einen oder anderen ironischen Kommentar zur digitalen Realität.

Zum Schluss wünschen wir – also nicht nur ich, sondern das gesamte Unternehmen – euch eine ruhige Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem den Mut, 2025 wieder Dinge anzupacken, statt nur darüber zu reden.

In diesem Sinne: Feliz Navidad – und gern geschehen, dieser Ohrwurm.

Liebe Grüße

Michael und der treue Mitarbeiter DATA