App geht’s! Digitalisierung zum Mitnehmen – Blog #21

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Nachdem ich letztes Mal schon von Scannern, Pieps und dem „HyperHyper Scanmode“ geschrieben habe, knüpfen wir heute direkt an – mit unserer Handy-App. Auch wenn das chronologisch vermutlich nicht ganz passt… aber ehrlich gesagt: Nach 20 Blogs habe ich selbst ein bisschen den Faden verloren. 😅

Falls jemand tatsächlich alle 21 Blogs gelesen hat (Mitarbeiter:innen ausgenommen) – dem gebührt mein tiefster Respekt! Der- oder diejenige darf sich gern mal auf einen Kaffee bei uns blicken lassen und sich persönlich davon überzeugen, dass alles, was ich hier schreibe, nicht übertrieben, sondern eher untertrieben ist.


Die App, die nie geplant war

Tatsächlich stand die App nicht auf dem legendären Whiteboard von 2017/18. Ich hatte sie damals als kostspielige Spielerei abgetan – so nach dem Motto „für später mal“.

Aber siehe da: FileMaker bringt von Haus aus eine Handy-App (FileMaker Go), eine API und sogar Webanbindung mit – ein echter Tausendsassa. Also habe ich irgendwann abends einfach mal rumprobiert… und zack: Das erste App-Layout war geboren.

(Das gleiche Layout übrigens, das wir bis heute nutzen – deshalb erspare ich euch hier den Screenshot. Vielleicht zeigt unsere Medienagentur ja irgendwann den Mockup, den sie schon vor gefühlt 100 Jahren gemacht hat.)


Die ersten Funktionen – natürlich für den Chef

Getreu dem Motto „jeder kriegt mal ein Häppchen“, war die erste Funktion tatsächlich für unseren Chef. Er bekam Zugriff auf den Auftragseingang und den Umsatz – also Zahlen, mit denen er unterwegs immer mal wieder schnell schauen kann, was er sonst nie tut. 😉

Natürlich darf auch die Steuerung von Tür und Tor über die App nicht fehlen. Und weil’s geht: Auch der Druckluftkompressor kann darüber gestartet werden. Wer braucht schon Smart Home, wenn man Smart Factory haben kann?


Was kann die App heute?

Die Hauptfunktionen heute liegen klar in der Qualitätssicherung und Montage:

  • Scan & Buchung von Arbeitsschritten
  • Fotoanhang, falls mal was dokumentiert werden muss
  • Interne Bewertung, angelehnt an Online-Shops („War das Bauteil top?“)
  • Ein- und Ausbuchen von Lagerteilen, natürlich mit QR-Code und automatischer Verbuchung

Und als Sahnehäubchen kam 2024 noch die Objektverwaltung dazu:

Jedes Gerät, das irgendwie verwaltet werden muss (ausgenommen unsere Mitarbeiter:innen 😄), bekommt einen eigenen QR-Code – mehr dazu aber in einem späteren Blog. Vielleicht erinnert mich ChatGPT ja mal daran.


Der kleine Wermutstropfen

Die App läuft aktuell nur auf iOS – also Apple-Geräten. Was ein bisschen schade ist, aber irgendwie auch kein Fehler. Zumindest wissen wir, dass sie funktioniert. Stabil. Und zuverlässig.


In eigener Sache

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein: Die Pausen zwischen den Blogs werden länger. Und ja – irgendwann geht’s eben auf das natürliche Ende dieser Blogreihe zu. Wie viele Kapitel noch kommen? Keine Ahnung. Kommt drauf an, was noch passiert.

Aber: Natürlich wird es Updates geben, wenn sich etwas ändert. Und falls ihr ein Thema habt, das euch interessiert – schreibt es einfach in die Kommentare oder schickt mir eine Nachricht.

Danke fürs Mitlesen. Und bis bald – vielleicht in Blog 22. Oder beim Kaffee.